Trainingswochenbuch Woche 9

board-784360_640

Nach zwei Wochen Training mit höherem Umfang nun eine Woche mit reduzierten Läufen.
Drei Einheiten, kein Intervall. Alles im langsamen Tempo und der lange Lauf hatte am Sonntag „nur“ 15 km.
Wobei 15 km für mich immer noch kein Selbstläufer ist.

Meine Läufe bei runalyze:

Dienstag
Donnerstag
Sonntag

August:
3:35:50 Std.
31,06 km

2017:
75:31:10 Std.
670,52 km

Advertisements

Trainingswochenbuch Woche 7

board-784360_640

Bild: geralt|pixabay.com

Meine siebte „ernsthafte“ Trainingswoche war vom Umfang und Intensität her eine meiner anspruchsvollsten in meinem Läuferleben.

Die Woche begann am Dienstag mit einer kurzen und knackigen Tempoeinheit im DL3 Bereich. Das sind 85-95% des HFmax.
Wie ich wieder Luft bekam musste ich feststellen, dass ich den Lauf eigentlich in DL2 absolvieren sollte. Shit happens!

Runalyze-Lauf 18.07.2017 8,01 km in 00:45::48

Einheit 2 am Donnerstag war dann der mittlere Lauf im ruhigen Tempo. Das Training scheint sich schon auf meine Fitness bzw. Form auszuwirken. Zumindest fühlt es sich zum Teil schon lockerer und einfacher an. Keine Ahnung, ob ich mir das nach 6,5 Wochen nur einbilde.

Runalyze-Lauf 20.07.2017 10,00 km in 01:06:47

Am Sonnabend dann ein derber Rückschlag – für Horst-Attila, meinen persönlichen inneren Schweinehund!
15 km Intervalltraining standen an. 3×3 km im hohen Pulsbereich.
Bis jetzt lief ich in meiner Karriere ja eher gemütlich durch die Welt. Sprints, Hecheln oder Vollgas mied ich wie ein HSVer das Weserstadion.
Doch nun sprang ich über meinen Schatten und hoffte nur, dass mich niemand sah.
Bei dieser Einheit musste ich übrigens feststellen, dass 3 km NICHT schneller zu schaffen sind, wenn man schneller läuft. Zu meinem Erstaunen bleibt die Distanz die Selbe.

Intervall

Intervall – Gesicht

Runalyze-Lauf 22.07.2017 15,02 km in 01:37:27

Einen Tag später dann der allgemein bekannte „Lange Lauf am Sonntag“
Da sich für den Nachmittag Besuch aus der Heimat angekündigt hatte wollte ich morgens laufen. Der Start verzögerte sich allerdings um 30 Minuten, da ein Gewitter aufgezogen war. Nachdem das Donnern und Blitzen verschwand konnte ich im Regen 22 km im ruhigen Dauerlauf herunter spulen. Argwöhnisch beobachtet von Bambi.

Bambi

Bambi

Runalyze-Lauf 23.07.2017 22,01 km 02:28:19

 

Trainingswochentagebuch Woche 5

IMG_20170708_090024

Fröruper Berge Aussichtsplattform

Woche 5 meines Trainings auf den Weg zum swb-marathon in Bremen wurde mal eben durch einen Halbmarathon erweitert.
Auch wenn es im Plan nicht vorgesehen war, so wollte ich doch wissen ob ich zumindest einen Halben laufen kann.
Nach der ersten Einheit mit 6,3 km in 45 Minuten link in der anaeroben Zone und der zweiten, lockeren, über 5,3 km in 37 Minuten link folgte dann am Sonnabend der Halbmarathon.
Nur mit einem Kaffee gestärkt, einen Isodrink im Trinkgürtel dabei, zockelte ich also los.
Allerdings nervte die 500 ml Flasche am Rücken doch so dermaßen, dass ich sie kurzerhand in meinem „Versteck“ deponierte um dann „nach ca. 60 min, wenn die erste Runde geschafft ist, zu trinken“
So der Plan. Pustekuchen!
Ich musste natürlich neue Laufwege erkunden und vergaß dabei, dass hier auf dem Dorf eben nicht an jeder Wegkreuzung eine simple Rückkehr in bekanntes Terrain möglich ist.
So nach der Hälfte der Strecke dämmerte es mir bereits: Der Weg zur Flasche ist weit!
Der „Bring mich nach Hause-Button“ meiner Polar M400 zeigte seinen Pfeil quer über die Felder vor mir. Keine Hilfe
Also: Ab in den Survival-Modus wechseln und dorthin laufen, wo man vorher war. Klappte dann auch ganz gut und nach ca. 90 min war ich dann auch auf dem Rückweg.
Mit Erreichen der 21,1 km stand ich dann auch am Ende fast direkt vor meiner Verpflegung
Die Zeit war von vorne herein Nebensache, aber den Halben kann ich schon mal durchlaufen. Passt also. link

Am Sonntag dann 100 Minuten Langer lauf, wie im Plan eben vorgesehen.
Vorher 2 Gläser Wasser und ein Schokocreme/Bananen-Toast – auch im Alter kann man noch lernen! link

Gesamt:

4x Laufen
46,32 km
5:28:12 Laufzeit

 

#bremenahead

anmeldung

Am letzten Tag der verbilligten Anmeldung habe ich den nächsten Schritt gewagt. Butter bei die Fische, wie man hier an der Küste so sagt.
Nachdem Hamburg im April und Flensburg im Juni wegen Schweinehund nicht gelaufen wurden habe ich gestern den Eddy von Eddys Laufblog überfallen und gefragt, ob er noch ne Strohmatte im Keller hätte auf der ich nächtigen könnte.
Ohne vom Stuhl zu fallen (also schätze ich mal) hat er mal so „Ja“ gesagt. Also habe ich in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag ein Dach über dem Kopf.
Das Training steht in Woche 4 und der Plan mit dem HSV Trikot durch Bremen und das Weserstadion zu laufen ist auch fest im Stammhirn verankert.
Jetzt muss ich nur noch Hin- und Rückfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ausbaldowern, mir ein Paar Marathonschuhe besorgen (nächsten Monat) und verletzungsfrei bleiben.
Ich freu mich wie Schnitzel auf Eddy, die Racebooker, auf viele nette Menschen und Bremer.

[Blogparade] Deine Alltagslaufstrecke

logo-1342690_640

Florian hat auf seinem Laufblog Flopp//Running schon vor einiger Zeit eine schöne Blogparade erstellt.

Das Thema dreht sich um deine Alltagsstrecke und nicht um den super hippen, exklusiven Hawaii-Strand 10k Lauf mit anschließender Hula-Schulung.

Mit Florian’s Worten

Oftmals berichten Lauf-Blogs nur über die längeren, schnelleren, spektakulären Läufe (Alpenüberquerung mit grandiosen Gebirgsfotos, Ultra-Marathon durch die Sahara, usw.) – die alltäglichen Läufe werden hingegen leider vernachlässigt. Ich gehe aber davon aus, dass auch die Alltagsläufe interessant sind!

Meine Alltagsstrecke(n) waren/sind:

 Der Bramfelder See in Hamburg

Meine erste Strecke ist wie bei den meisten von uns wohl die, mit der alles begann. Der See liegt zwischen 70er Jahre Beton-Ghetto und dem Ohlsdorfer Friedhof. Eine Runde sind fast 3km und ich weiß noch, wie ich damals in Kapuzenpulli und Jogginghose mit Alltagsturnschuhen meine damals knapp 100kg um den See wuchtete.

Screenshot_2017-04-22-13-12-25

Im See liegt eine kleine Insel mit ein paar Bäumen, auf denen jährlich eine Kolonie Graureiher brütet. Mitten in der Stadt eine kleine Ruheoase, wo außer einigen Gassigehern kaum Verkehr herrscht.

Übriges auch der Austragungsort der Winterlaufserie und des Bramfelder Halbmarathons!

„Tarper 8“

Nach meinem Umzug in den höheren Norden der Republik im August habe ich nun eine neue Alltagsrunde.

Tarper Brille

Entlang an Teilen des „Eulenwanderpfades“ führt dieser Wanderweg über knapp 6 km durch ein kleines Gehölz, vorbei an Feldern unter der A7 und der L15 durch . Dabei geht es auch manchmal eine Steigung hoch und auch herab. Topfeben ist anders.
Wenn nötig lässt sich diese Strecke bis auf 16 km ausbauen, der Eulenwanderpfad ist (Überrachung) mit farbigen Eulenschildern als offizieller Wanderpfad ausgeschildert.

 

 

Vielleicht verlängert Florian ja noch seine Parade. Freuen würde es mich.

Links:
Flopp//Running
Bramfelder See (Wiki)

Bramfelder Winterlaufserie

Eulenwanderpfad Tarp