Und? Wie läuft es? Geht so!

Der April hat begonnen. Die Fitnessstudios werden wieder leerer, da der Schweinehund gnadenlos die Spreu vom Weizen trennt.

Mein Schweinehund tritt mir auf die Füße und grinst mich höhnisch an.
Seit Jahresbeginn war ich exakt 14 x Laufen (Stand 5.4.19) und brachte es auf 67,17 km. Also gar nicht!
Darum packte mich sowas wie Ehrgeiz und so plane ich nun mindestens dreimal in der Woche meine Laufschuhe an die frische Luft zu bekommen. In dieser Woche sah das Ganze ganz gut und so aus:

Da ich konditionell ziemlich am unteren Ende der „Fit wie ein Turnschuh“ – Skala bin fange ich mit 9/2 Einheiten an. Das bedeutet für mich: 9 Minuten Laufen und 2 Minuten Gehen im Wechsel. Ich habe hier eine schöne 6 Kilometer Strecke vor der Haustür, die sich grade zu anbietet.

Zusätzlich quäle ich mich nun mit Tabata Training zu Hause ab. Auch hier 3 Einheiten mit 8 x 20 Sekunden Belastung mit 10 Sekunden Pause pro Set.
Im Repertoire habe ich zur Zeit
Squats, Planks,Push Ups, Jumping Jacks, Lunges und Crunches.
Jeweils 2 dieser Übungen mache ich pro Einheit. Dazu gibt es dann auch noch einmal in der Woche Handballtraining, welches sich allerdings hauptsächlich aus Fußball und Basketball zusammensetzt. Bedingt durch die geringe Beteiligung der Kameraden am Training .Wenn ich jetzt noch nach und nach an den Schrauben der Ernährung drehe, dann komme ich bestimmt bald wieder auf den richtigen Kurs.

Lauft schön!
Sönke

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Ein Sportjahr zum Vergessen

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Der Dezember ist angebrochen.
Zeit für ein Resümee. Kurz gesagt: Ein Sportjahr zum Vergessen.  Im Februar warf mich ein Knochenödem im Schienbein für fast 3 Monate außer Gefecht, wobei knapp 4 Wochen dafür drauf gingen überhaupt eine Diagnose zu bekommen. Danach begann ich erst im Juni wieder meine Laufschuhe zu schnüren und wieder einen Handball in die Hand zu nehmen. Meine eh kaum vorhandene Kondition war im Keller, während meine Ernährung unter aller Sau war. Horst-Attila, mein Innerer Schweinehund, hat dieses Jahr für sich entscheiden können. Mein Kopf und mein Körper sind einfach zu schwach. Mein großes Ziel, den Berlin Marathon 2018 zu laufen verlor ich aus den Augen und damit auch einen Großteil an Motivation, Disziplin und Inspiration. Immer wieder startete ich einen Versuch aus dem Tief zu kommen, aber nach 2-3 Tagen siegte die Faulheit.

Also fange ich wieder bei Null an. Versuch, dass es endlich „Klick“ macht.
Auf geht’s!

HJ2018

On the road again

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Die zweite Trainingswoche ist Geschichte.

Vom 24.09.2018 bis zum 30.09.2018 war ich 4 x Laufen, habe eine Einheit Krafttraining absolviert und war brav am Freitag beim Handballtraining.

  • 2 x 15 Minuten Laufen mit 1 x 1’30 Minuten Gehpause
  • 25 Minuten langsamer Dauerlauf
  • 2 x 15 Minuten mit 1’30 Minuten Laufpause

Als Bonbon hatten meine Tochter und ich am Freitag den AOK-Laufwundertag!
Alle Schülerinnen und Schüler durften/mussten bis zu 2 Stunden rund um das Schulgelände im eigenen Tempo Laufen. Meine Kleine ließ sich gerne vom Papa begleiten und so liefen wir die kompletten 2 Stunden und brachten es auf knapp 11 Kilometer.

sept

Trainingswochenbuch Woche 9

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Nach zwei Wochen Training mit höherem Umfang nun eine Woche mit reduzierten Läufen.
Drei Einheiten, kein Intervall. Alles im langsamen Tempo und der lange Lauf hatte am Sonntag „nur“ 15 km.
Wobei 15 km für mich immer noch kein Selbstläufer ist.

Meine Läufe bei runalyze:

Dienstag
Donnerstag
Sonntag

August:
3:35:50 Std.
31,06 km

2017:
75:31:10 Std.
670,52 km

Trainingswochenbuch Woche 8

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Zwei Monate „ernsthaftes“ Training liegen nun hinter mir.
Der Juli bescherte mir vor allem eines: Eine neue Bestmarke!
195,28 km, 21:58:07 Std. mit 15 Einheiten.

Die letzte Woche beinhaltete wieder einmal drei Einheiten.

  • 10 km in 00:59:17 mit 83% HFmax
  • 10 km in 01:10:35 mit 75% HFmax
  • 24 km in 02:47:21 mit 77% HFmax

Die vierte Einheit konnte ich aus Zeitgründen nicht absolvieren, wurde aber durch knapp zwei Stunden Handball-, bzw. Fußballtraining ersetzt.
Der lange Lauf war die längste Strecke, die ich seit meinem Hamburg Marathon 2015 gelaufen bin. Das sagt eigentlich schon alles über meine Laufambitionen der letzten 28 Monate.

Kommende Woche wird es dann etwas ruhiger – mein Körper darf etwas regenerieren.
Allerdings werde ich nun 2 x in der Woche Stabi-Training einbauen, ob meinem innereren Schweinehund das passt oder nicht.

 

Trainingswochenbuch Woche 7

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Bild: geralt|pixabay.com

Meine siebte „ernsthafte“ Trainingswoche war vom Umfang und Intensität her eine meiner anspruchsvollsten in meinem Läuferleben.

Die Woche begann am Dienstag mit einer kurzen und knackigen Tempoeinheit im DL3 Bereich. Das sind 85-95% des HFmax.
Wie ich wieder Luft bekam musste ich feststellen, dass ich den Lauf eigentlich in DL2 absolvieren sollte. Shit happens!

Runalyze-Lauf 18.07.2017 8,01 km in 00:45::48

Einheit 2 am Donnerstag war dann der mittlere Lauf im ruhigen Tempo. Das Training scheint sich schon auf meine Fitness bzw. Form auszuwirken. Zumindest fühlt es sich zum Teil schon lockerer und einfacher an. Keine Ahnung, ob ich mir das nach 6,5 Wochen nur einbilde.

Runalyze-Lauf 20.07.2017 10,00 km in 01:06:47

Am Sonnabend dann ein derber Rückschlag – für Horst-Attila, meinen persönlichen inneren Schweinehund!
15 km Intervalltraining standen an. 3×3 km im hohen Pulsbereich.
Bis jetzt lief ich in meiner Karriere ja eher gemütlich durch die Welt. Sprints, Hecheln oder Vollgas mied ich wie ein HSVer das Weserstadion.
Doch nun sprang ich über meinen Schatten und hoffte nur, dass mich niemand sah.
Bei dieser Einheit musste ich übrigens feststellen, dass 3 km NICHT schneller zu schaffen sind, wenn man schneller läuft. Zu meinem Erstaunen bleibt die Distanz die Selbe.

Intervall
Intervall – Gesicht

Runalyze-Lauf 22.07.2017 15,02 km in 01:37:27

Einen Tag später dann der allgemein bekannte „Lange Lauf am Sonntag“
Da sich für den Nachmittag Besuch aus der Heimat angekündigt hatte wollte ich morgens laufen. Der Start verzögerte sich allerdings um 30 Minuten, da ein Gewitter aufgezogen war. Nachdem das Donnern und Blitzen verschwand konnte ich im Regen 22 km im ruhigen Dauerlauf herunter spulen. Argwöhnisch beobachtet von Bambi.

Bambi
Bambi

Runalyze-Lauf 23.07.2017 22,01 km 02:28:19