Die Kunst den richtigen Weg zu finden

Moin zusammen!
Sehen wir der Wahrheit ins Gesicht. Es läuft grade nicht bei mir. Meine Ambitionen sind zu hoch und ich bin psychisch und physisch weit weg von meinem anvisierten Ziel. Ich bin jetzt an einem Punkt angelangt, der mich völlig frustriert. Dieser Frust führt dazu, dass ich genau die Dinge zum Frustabbau benutze die mir nicht gut tun. Willkommen im Teufelskreis.

Der Stand der Dinge ist der:
Ich esse zu viel, zu unregelmäßig und zu ungesund und ich treibe zu wenig Sport! Resultat: Knapp 20 Kilo Übergewicht.
Die Lösung ist ganz einfach. Ich esse ab sofort nur noch dreimal pro Tag. Dann auch nur wenig „Papier“ und viele „Briketts“ wie Patric Heizmann es so schön in seinen Büchern veranschaulicht. Dazu 3-4 Sporteinheiten Laufen und Functional Fitness in der Woche um schick im Strumpf aussehen zu können – fertig!
Ganz einfach. Ein Kinderspiel, ein Witz. Pack ich locker!
EBEN NICHT!

Die erste Woche ist rum und von ein paar guten Ansätzen abgesehen war es eher suboptimal. Der Juni in Zahlen und Fakten:
Laufen= 9x 48 km/6 Std.
Krafttraining: 6x ges. 1 Std
Dazu ein bisschen Radfahren. Das Krafttraining mache ich seit ca. 14 Tagen. Tabata mit Squats und Planks. Dazu seit 2 Tagen Liegestütz. Das Handball spielen liegt momentan auf Eis, da Sommerpause ist und die Saison erst Ende August wieder losgeht. Am Montag beginnt eine 3 -monatige Challenge aus einem bekannten Abnehm-Forum. Vielleicht gibt das ja nochmal einen Motivationskick.

Und? Wie läuft es? Geht so!

Der April hat begonnen. Die Fitnessstudios werden wieder leerer, da der Schweinehund gnadenlos die Spreu vom Weizen trennt.

Mein Schweinehund tritt mir auf die Füße und grinst mich höhnisch an.
Seit Jahresbeginn war ich exakt 14 x Laufen (Stand 5.4.19) und brachte es auf 67,17 km. Also gar nicht!
Darum packte mich sowas wie Ehrgeiz und so plane ich nun mindestens dreimal in der Woche meine Laufschuhe an die frische Luft zu bekommen. In dieser Woche sah das Ganze ganz gut und so aus:

Da ich konditionell ziemlich am unteren Ende der „Fit wie ein Turnschuh“ – Skala bin fange ich mit 9/2 Einheiten an. Das bedeutet für mich: 9 Minuten Laufen und 2 Minuten Gehen im Wechsel. Ich habe hier eine schöne 6 Kilometer Strecke vor der Haustür, die sich grade zu anbietet.

Zusätzlich quäle ich mich nun mit Tabata Training zu Hause ab. Auch hier 3 Einheiten mit 8 x 20 Sekunden Belastung mit 10 Sekunden Pause pro Set.
Im Repertoire habe ich zur Zeit
Squats, Planks,Push Ups, Jumping Jacks, Lunges und Crunches.
Jeweils 2 dieser Übungen mache ich pro Einheit. Dazu gibt es dann auch noch einmal in der Woche Handballtraining, welches sich allerdings hauptsächlich aus Fußball und Basketball zusammensetzt. Bedingt durch die geringe Beteiligung der Kameraden am Training .Wenn ich jetzt noch nach und nach an den Schrauben der Ernährung drehe, dann komme ich bestimmt bald wieder auf den richtigen Kurs.

Lauft schön!
Sönke

Ein Sportjahr zum Vergessen

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Der Dezember ist angebrochen.
Zeit für ein Resümee. Kurz gesagt: Ein Sportjahr zum Vergessen.  Im Februar warf mich ein Knochenödem im Schienbein für fast 3 Monate außer Gefecht, wobei knapp 4 Wochen dafür drauf gingen überhaupt eine Diagnose zu bekommen. Danach begann ich erst im Juni wieder meine Laufschuhe zu schnüren und wieder einen Handball in die Hand zu nehmen. Meine eh kaum vorhandene Kondition war im Keller, während meine Ernährung unter aller Sau war. Horst-Attila, mein Innerer Schweinehund, hat dieses Jahr für sich entscheiden können. Mein Kopf und mein Körper sind einfach zu schwach. Mein großes Ziel, den Berlin Marathon 2018 zu laufen verlor ich aus den Augen und damit auch einen Großteil an Motivation, Disziplin und Inspiration. Immer wieder startete ich einen Versuch aus dem Tief zu kommen, aber nach 2-3 Tagen siegte die Faulheit.

Also fange ich wieder bei Null an. Versuch, dass es endlich „Klick“ macht.
Auf geht’s!

HJ2018

On the road again

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Die zweite Trainingswoche ist Geschichte.

Vom 24.09.2018 bis zum 30.09.2018 war ich 4 x Laufen, habe eine Einheit Krafttraining absolviert und war brav am Freitag beim Handballtraining.

  • 2 x 15 Minuten Laufen mit 1 x 1’30 Minuten Gehpause
  • 25 Minuten langsamer Dauerlauf
  • 2 x 15 Minuten mit 1’30 Minuten Laufpause

Als Bonbon hatten meine Tochter und ich am Freitag den AOK-Laufwundertag!
Alle Schülerinnen und Schüler durften/mussten bis zu 2 Stunden rund um das Schulgelände im eigenen Tempo Laufen. Meine Kleine ließ sich gerne vom Papa begleiten und so liefen wir die kompletten 2 Stunden und brachten es auf knapp 11 Kilometer.

sept

BRLN2019

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Alle Sensoren in Richtung Landeshauptstadt!
Wieder mal gepackt von den TV Bildern aus Berlin, als Eluid Kipchoge den Marathon Weltrekord auf 2:01:37 drückte.

Ich starte mit dem Trainingsplan „10 km in 12 Wochen für Quereinsteiger“, den ich von der Runners World Internetseite habe.
Woche 1 ist jetzt geschafft.

  • Tag 1
    3 x 10 Minuten Laufen mit 2 x 1:30 Minuten Gehpausen
  • Tag 2
    20 Minuten Laufen
  • Tag 3
    3 x 10 Minuten Laufen mit 2 x 1:30 Minuten Gehpausen

Ergänzt durch einen 15 Minütigen Handballeinsatz meiner 4.Herren der HSG Tarp/Wanderup in der Kreisklasse Flensburg. Sprinttraining sozusagen.

Um den Sportplan herum wird jetzt auch wieder meine Ernährung überdacht. Low Carb ala Patric Heizmann steht auf der Liste. Bodyweight Excercises werden den Plan BRLN2019 ergänzen.

Lauft schön!
Sönke

13. Bremen Marathon 2017

Urkunde
Knappe zwei Monate sind seit dem letzten Eintrag vergangen und wie das Bloggen war mein Trainingselan eher überschaubar. Der August war mit 180 km und 19 Einheiten noch im Ordnung, aber der September war echt ungenügend.
74 km mit 6 Einheiten sind keine gute Basis für 42 lange Kilometer.
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Eine überraschende Überstundenexplosion meines Arbeitgebers, sowie einige privat zu umschiffende Klippen ließen in meinem Kopf keinen Platz mehr für konzentriertes Marathontraining.

WARM UP

Trotzdem setzte ich mich am 30.09.17 morgens mit Koffer und Rucksack in den Zug Richtung Bremen. Nach dem Umstieg in Hamburg erreichte der IC ziemlich pünktlich die kleine Hansestadt an der Weser. Weiterlesen

Trainingswochenbuch Woche 9

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Nach zwei Wochen Training mit höherem Umfang nun eine Woche mit reduzierten Läufen.
Drei Einheiten, kein Intervall. Alles im langsamen Tempo und der lange Lauf hatte am Sonntag „nur“ 15 km.
Wobei 15 km für mich immer noch kein Selbstläufer ist.

Meine Läufe bei runalyze:

Dienstag
Donnerstag
Sonntag

August:
3:35:50 Std.
31,06 km

2017:
75:31:10 Std.
670,52 km

Trainingswochenbuch Woche 8

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Zwei Monate „ernsthaftes“ Training liegen nun hinter mir.
Der Juli bescherte mir vor allem eines: Eine neue Bestmarke!
195,28 km, 21:58:07 Std. mit 15 Einheiten.

Die letzte Woche beinhaltete wieder einmal drei Einheiten.

  • 10 km in 00:59:17 mit 83% HFmax
  • 10 km in 01:10:35 mit 75% HFmax
  • 24 km in 02:47:21 mit 77% HFmax

Die vierte Einheit konnte ich aus Zeitgründen nicht absolvieren, wurde aber durch knapp zwei Stunden Handball-, bzw. Fußballtraining ersetzt.
Der lange Lauf war die längste Strecke, die ich seit meinem Hamburg Marathon 2015 gelaufen bin. Das sagt eigentlich schon alles über meine Laufambitionen der letzten 28 Monate.

Kommende Woche wird es dann etwas ruhiger – mein Körper darf etwas regenerieren.
Allerdings werde ich nun 2 x in der Woche Stabi-Training einbauen, ob meinem innereren Schweinehund das passt oder nicht.

 

Trainingswochenbuch Woche 6

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Moin!
Diese Woche fiel eine schwere Entscheidung. Nach der ersten Trainingseinheit am Dienstag, die ich wie vom Polar Programm vorgegeben absolvierte, beendete ich das Programm.
Ich weiß zur Zeit nicht wo der Fehler lag, aber mit Läufen im 8 Minuten Bereich und einen Wochenschnitt von knapp 25 km sah ich mein Ziel in knapp 80 Tagen einen Marathon zu beenden in Gefahr.
Ich schätze mal, dass es nur noch darum geht heil ins Ziel zu kommen.
Ich trainiere nun nach dem Einsteiger Plan von Laufen.de
Dieser schickte mich dann auch gleich am Donnerstag für 10 km los, im DL1 Bereich, welcher nach dem Polar Programm Bereich 3 war.
Die geplante Intervall Einheit fiel aufgrund des Handballtrainings aus.
Dafür dann am Sonntag der Lange Lauf über 20 km bei schönstem Norddeutschen Regen, der bei Kilometer 19 aufhörte.
Zahlen zur Woche
1. Lauf: 00:30:02 Std. |03,93 km |7:39/km
2. Lauf: 01:05:15 Std. | 10,00 km | 6:32/km
3. Lauf: 02:09:57 Std. | 20,01 km | 6:30/km

Woche: 03:45:15 Std | 33,94 km
Juli: 11:04:53 Std | 96,19 km
2017: 61:02:06 Std |540,37 km