Laufen KW 20

In dieser Woche nur 3 Läufe.
Wobei der zweite Lauf ein besonderer ist:
Der erste Lauf mit meinen Töchtern. Meine Jüngste läuft am 31.5. den Minihasenlauf über 400m in Hoisbüttel. Als Training gab es eine Runde um den Block.

Fakten:
  • 13. Mai:07,73 km in 00:46:38
  • 17. Mai:00,58 km in 00:05:12
  • 17.Mai: 12,46 km in 01:10:18

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12. April 2015—-35. Wilhelmsburger Insellauf Viertelmarathon

Meinem Freund Sven sei Dank hatte ich mich just for fun zum 1/4 Marathon am 12. April 2015 angemeldet.
Passte zwar gar nicht in meine Marathonvorbereitung, aber darauf kam es auch nicht mehr an.
Sven erreichte um 8:15 Uhr den Hamburger Hauptbahnhof und wurde von mir in Empfang genommen. Per S-Bahn ging es nach Wilhelmsburg, wo nach kurzem Fußweg der Veranstaltungsort,  eine Berufsschule, erreicht wurde. Oh mann, vor ganz vielen Jahren habe ich dort mal ein Berufsförderungsjahr absolviert und auch ganz in der Nähe gearbeitet. Da dort aber vor einigen Jahren die IGS stattfand hatte sich doch einiges verändert.
Kurz wollte ich die Startnummer und den Chip abholen und musste feststellen, dass einige Menschen durch sinnlose Fragen und sinnloses im Weg stehen einem ganz schön auf den Beutel gehen können.
Erstes Fazit: „Wenn einige so Laufen, wie sie gehen werde ich zumindest nicht Letzter.“

Umgezogen wurde sich dann in einer Ecke des Schulgebäudes, wo ich zufällig auch einen Läufer mit dem selben seltsamen Schuh-Farbgeschmack fand. Taschenabgabe und danach ab zum Start/Sportplatz.  Dort konnten wir den Zieleinlauf der 5 km Läufer, der Schüler und den Start der Halbmarathonis verfolgen.
10:40 Uhr erfolgte dann unser Start, bei Sonne, Wind und kühlen Temperaturen.
Noch kurz ein „Vorher-Bild“

und dann ging es auf die erste Runde um den Sportplatz. 400 Meter im Schneckentempo, da ich mich wie immer viel zu weit hinten eingereiht hatte und wir Platz für die schnelleren Läufer machen sollten, die ja an uns vorbei jagten.

Schnell fand ich dann meinen Rhythmus und konnte an einigen Läufern vorbei ziehen. Ein Blick auf meine Stoppuhr zeigte mir, dass ich ziemlich flott unterwegs war und auch meine Beine gaben ihr okay und murrten auch nicht bei einer Forcierung des Tempos. Cool.

Ärgerlich war dann nur, dass ich niemanden hatte, der ungefähr meine 5:20er Pace mitging, da diese ja schon weit vor mir waren und ich erst auf den letzten 2 km aufschließen konnte.
Hammer war auch ein Läufer mit Fotoausrüstung, der locker (!) vorbeizog. Dann zum Fotografieren anhielt, Fotos schoss und dann weiter rannte um 1 km weiter das gleiche Spiel nochmal abzuziehen.
Zwischendurch zog er sich auch noch einmal um, von lang auf kurz. Ich wüsste gern was der Kerl ohne Kamera läuft!
Das Ziel kam aber immer näher und ich versuchte nochmal die Pace anzuziehen. KM 10 passierte ich nach 53:10, was personal best bedeutet. Nun ging es noch einmal einen kleinen Anstieg hoch und dann über eine Brücke mit starkem Gegenwind. Das brauchte ich nun gar nicht. Zieleinlauf, Stoppuhr drücken und 56:etwas für 10,55 km!
Das leckere Erdinger Alkoholfrei hatte ich mir echt verdient!
Sven lief wie erwartet weit vor mir ins Ziel, aber der Kerl ist auch auf 10er getrimmt.
52:46 netto für ihn und 56:13 für mich.
Die Medaillen hatten wir uns echt verdient.

Laufen in KW 18

Die Woche nach dem Marathon war fast pure Schonung, auch wenn es hin und wieder in den Füßen juckte. Mein linkes Knie zwickte mich leicht an der linken Außenseite. Kommt wohl von meiner vernachlässigten Hüfte. Sie hat ja recht.
So waren es nur 2 Läufe:

  1. 10km in 55min (fr.01.05.)
  2. 10km in 01:04h (So. 03.05.)

26. April 2015—-30. Haspa Hamburg Marathon

So sehen Sieger aus


Der Tag begann um 5:30 Uhr mit Kaffee, Toast mit Marmelade und mehrfache Überprüfung meines Starterbeutels.
Eine Stunde später ging es per Bus & Bahn in Richtung Messehallen. Wie nicht anders zu erwarten stieg ich natürlich in die falsche U-Bahn, Kann einem in der Heimatstadt ja mal passieren.
Die beiden Hallen für uns Athleten hatten die Dimension einer Flugzeughalle. Echt beeindruckend.
Um 8 Uhr stand dann mein Fotoshooting an. Die Facebook Gruppe „Die Marathonis“ hatte zum Meeting gerufen und trotz Nervosität, Zeitmanagement und der Größe des Geländes fanden sich doch einige Läufer und eine Läuferin zum „Vorher-Foto“ ein.

Die Marathonis – Bild ist Eigentum des Fotografen

Danach ging es mit klopfenden Herzen in Richtung Startblock. Mit meiner Prognose „5 Stunden“ war ich im Block M, danach kamen nur noch die Läufer ohne Zeitziel.
Kurz vor 9 Uhr begann es dann auch prompt leicht zu nieseln.
Da 15.000 Läufer nicht zeitgleich loslaufen können dauerte es nochmal knapp 20 Minuten, bis ich dann endlich die Startmatte überquerte.

Pulsuhr und Paceband waren bereit. Ebenso die KM-Angaben, an denen mein Kumpel Seff zur Unterstützung auf mich warten wollte.

Es ist schon ein Wahnsinn in dieser Masse von Leuten zu laufen und ich nahm kaum mein Umfeld wahr. Auf der Reeperbahn dann die erste größere Anzahl an Zuschauern. Jungerwachsene mit Buddel in der Hand und den aufmunternden Worten „Schneller!“ Vielen Dank!
Kilometer 3 kam näher und ich hielt Ausschau nach Hombre Seff. Aber leider war er nicht zu sehen. Okay. Ein paar Chancen gab es ja noch. Ich versuchte locker zu bleiben und genoss die Atmosphäre so gut es ging. Auf Balkonen und am Straßenrand standen die Menschen und Applaudierten. Klasse. Viele Kinder hielten uns Läufern die Hand zum Abklatschen hin und soweit es möglich war klatschte ich gerne ab. Hammer auch, dass man per Namen angefeuert wurde. „Weiter, Sönke!“ oder „Klasse, Sönke!“ Ist am Anfang echt merkwürdig…
So langsam ging es Richtung Altona, in Richtung 10er Marke. Auf dem Weg dorthin unterhielt ich mich noch mit zwei anderen Läufern über die Spendensammler von „Phoenikks“, die mit einem 2 l Eimer in der Hand die Strecke liefen. Dort sagte mir einer der beiden, dass er nur einen Halben zur Vorbereitung gemacht hätte. Ich hatte schon Angst ich hätte zu wenig gemacht…
Kilometer 10 kam und ich sah Seff eher als er mich. Zeit für ein Selfie. Muss man machen, solange man noch gut aussieht.

Kilometer 10, Altona

Langsam ging es Richtung Landungsbrücken und aus den zahlreichen Vorberichten wusste ich: hier wird es laut & bunt. Richtig. Eine Shanty-Combo schmetterte Hamburger Seemannslieder und an den Landungsbrücken standen die Fans in Dreierreihen. Aufbauend: Ein Plakat: „Nur noch 30 km bis zum Bier!“ Aber es hatte Unrecht. Nächster wichtiger Punkt: Wallringtunnel. Kilometer 15. Dort eine Uhr, die 2:02 zeige, als ich vorüber lief. Okay. Der spätere Sieger ist schon fast im Ziel. Hat wohl meinen Atem gespürt. Seff wartete nun am Jungfernstieg und wir waren uns einig: Läuft alles nach Plan. Der Körper spielte mit, die Zeit kam auch hin. Das nächste Bild wurde geschossen und weiter ging es.

Jungfernstieg Alster -da war es noch easy

Die Halbmarathondistanz wartete und zu meiner Freude schenkte ein Verein/ ein Klub Freibier (mit Alkohol!) aus. Meine persönlichen Helden neben einer Familie, die zwischen zwei Versorgungspunkten Bananen verteilten – so süß!

Stadtpark – No surrender

Dann ging es auch schon Richtung Stadtpark und somit in bekanntes Laufrevier. Hier hab ich die blaue Linie und die Streckenankündigung schon ein paar Tage vorher gesehen. Am Stadtpark hatte ich dann langsam einen echten Tunnel und so hätte ich fast meinen Trainer verpasst…
Vom Stadtpark weg in Richtung S-Bahn Alte Wöhr, wo ein kleiner, aber feiner Bär tobte. Die Fuhle ist fast vor meiner Haustür und der Weg hoch zur City-Nord zog sich zäh wie Kaugummi. Kurz vor Rübenkamp dann eine Rockband, die uns Läufer antrieb. Schade, dass ich keine Zeit hatte. Nun ging es in die Ruhezone… Die City Nord ist halt ein Gewerbegebiet und eher ruhig am Sonntag. Doch die Staffelwechselzone und der dazugehörende DJ trieben mich auch da durch. Ein letztes Mal sah ich Seff. Foto und weiter! Vielen vielen Dank für den Support!

City Nord  – ein Kampf

 Jetzt würde es leider etwas ungemütlicher. Regen setzte ein, laut allgemeiner Info zum ersten Mal in 30 Jahren HH Marathon. Na, vielen Dank auch. Kurz vor KM 30 sah ich Massageliegen und da mein linker hinterer Oberschenkel langsam zumachen wollte, nutzte ich die Chance um mich im Regen kurz durchkneten zu lassen. Vielen Dank an die fleißigen Masseure und Masseurinnen, die im Regen für uns da waren! Großes Kino.
Am Bahnhof Ohlsdorf dann mein Highlight: Meine Frau und meine jüngste Tochter warteten zusammen mit der Cousine meiner Frau und ihrem Freund auf mich. Nass bis auf die Knochen. Danke dafür.
 Dort erkannte mich dann auch noch zufällig die Erzieherin meiner Kurzen aus der KiTa.
Hamburg kann klein sein.
Jetzt kam langsam die Phase vor der jeder Neuling zittert. Zeit für den Hammermann, oder?
Ich hatte brav an jeder Station getrunken und Gel zu mir genommen, habe mir dafür Zeit genommen. Bin gegangen oder habe mich an den Rand gestellt. Ich wollte bis zur Partymeile Eppendorfer Baum fighten und mich dann vom Feld mitziehen lassen. Aber zu meiner Überraschung konnte ich meine Tempo durchziehen. Der Eppendorfer Baum war Wahnsinn pur – Gänsehaut garantiert. Bei KM 39 wartete der Laufladen Hase mit klatschnassem Fell. Jetzt waren es nur noch 2 KM bis zum Teppich. Neben und vor mir sah ich immer mehr Läufer/innen, die gingen oder mit Krämpfen zu kämpfen hatten. Ich wünschte mir nur noch den verdammten Telemichel endlich zu sehen. Die Mizuno-Zone am Stephansplatz lief ich wie in Trance entlang und dann sah ich endlich den roten und klatschnassen roten Teppich, wo mir auch der Marathon-König entgegen kam.. Ich hatte es geschafft! Am Ziel, durchs Ziel und im Ziel! Hammer!!!
5 Minuten später hatte ich endlich meine Medaille um den Hals.
I#RanHamburg 2015

Da ist das Ding!

Rezept: Low Carb Schokocreme

Zutaten
  • 150 ml flüssige Schlagsahne oder Creme Fine zum Schlagen
  • 2 EL Kakaopulver zum Backen
  • 60 g Butter
  • 50 g Mandeln gemahlen (oder Haselnüsse)
  • etwas Süssstoff (flüssig)
Zubereitung
Die Butter schmelzen und mit der flüssigen Sahne, dem Kakao und den gemahlenen Mandeln mischen. Nach Belieben ein paar Spritzer flüssigen Süßstoff hinzugeben (Achtung: nicht zu viel, es wird sonst schnell bitter im Geschmack). 

In einem kleinen Schüsselchen oder einem Glas in den Kühlschrank stellen und ca. 1 Std. fest werden lassen. Wer die Creme gern etwas fester möchte, nimmt etwas weniger Sahne, dafür mehr Butter.

gefunden auf www.chefkoch.de

Es wird ernst, Leute!

Pünktlich zum 1. April schneite meine Anmeldung für den Haspa Hamburg Marathon in mein E-Mail Fach.
Bis zum 26.04. ist es nicht mehr lang hin und die Unruhe wächst von Tag zu Tag und mit verpasster Trainingseinheit zu Trainingseinheit. Zum Aufholen zu spät und zum Versagen zu viel.
Ach, was soll’s… Ich genieße mein Debüt einfach!

Ziel verfehlt…

Heutiger Lauf über knapp 28 km in 3 Std.
Wollte eigentlich 35 km schaffen, aber der Kopf war der Meinung, dass Beine und Rumpfmuskulatur zu sehr schmerzten.
Ärgere mich schwarz. Wie ich den Marathon in 28 Tagen packen soll ohne lange Läufe weiß ich nicht.
Naja. Kein Aufgeben. Mund abputzen, Krone richten und weiter machen!
Noch sind 4 Wochen Zeit.

Die Uhr tickt….

Es sind nur noch 29 Tage bis zum Hamburg Marathon.
Trainiert habe ich eher schlecht als recht und mein rechter Fuß z(w)ickt herum.
Morgen ist Sonntag, Tag des LSD.
Nein, keine Angst es ist drogenfrei…Long Slow Distance. Sozusagen der Tantra-Lauf. Lang und langsam.
32 km Ca. 3 1/2 Stunden gemütliches Traben.
Nächster Volkslauf ist der Wilhelmsburger Insellauf am 12.04.

Rezept: Low Carb Omelett mit Käse

Zutaten für 1 Person

2 Eier
5 EL fettarme Milch
1/2 TL Salz
1/2 TL Pfeffer
Prise Muskatnuss
50g Käse gerieben
Rapsöl

Zubereitung:

Ofen auf 100 Grad vorheizen.
Eier, Milch und Gewürze verquirlen.
Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und Masse dazugeben.
Wenn die Masse stockt Käse auf das Omelett geben, ca. 1 cm Rand lassen.
Nun das Omelett zuklappen und für ca. 5 Minuten den Käse im Ofen auf ein Backblech schmelzen lassen.

Guten Appetit!

Nährwerte pro 100 g:


kj(kcal) 200(48)
Eiweiß:3,4 g
Kohlenhydrate:4,9 g
Fett: 1,5 g