Trainingswochenbuch Woche 7

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Bild: geralt|pixabay.com

Meine siebte „ernsthafte“ Trainingswoche war vom Umfang und Intensität her eine meiner anspruchsvollsten in meinem Läuferleben.

Die Woche begann am Dienstag mit einer kurzen und knackigen Tempoeinheit im DL3 Bereich. Das sind 85-95% des HFmax.
Wie ich wieder Luft bekam musste ich feststellen, dass ich den Lauf eigentlich in DL2 absolvieren sollte. Shit happens!

Runalyze-Lauf 18.07.2017 8,01 km in 00:45::48

Einheit 2 am Donnerstag war dann der mittlere Lauf im ruhigen Tempo. Das Training scheint sich schon auf meine Fitness bzw. Form auszuwirken. Zumindest fühlt es sich zum Teil schon lockerer und einfacher an. Keine Ahnung, ob ich mir das nach 6,5 Wochen nur einbilde.

Runalyze-Lauf 20.07.2017 10,00 km in 01:06:47

Am Sonnabend dann ein derber Rückschlag – für Horst-Attila, meinen persönlichen inneren Schweinehund!
15 km Intervalltraining standen an. 3×3 km im hohen Pulsbereich.
Bis jetzt lief ich in meiner Karriere ja eher gemütlich durch die Welt. Sprints, Hecheln oder Vollgas mied ich wie ein HSVer das Weserstadion.
Doch nun sprang ich über meinen Schatten und hoffte nur, dass mich niemand sah.
Bei dieser Einheit musste ich übrigens feststellen, dass 3 km NICHT schneller zu schaffen sind, wenn man schneller läuft. Zu meinem Erstaunen bleibt die Distanz die Selbe.

Intervall

Intervall – Gesicht

Runalyze-Lauf 22.07.2017 15,02 km in 01:37:27

Einen Tag später dann der allgemein bekannte „Lange Lauf am Sonntag“
Da sich für den Nachmittag Besuch aus der Heimat angekündigt hatte wollte ich morgens laufen. Der Start verzögerte sich allerdings um 30 Minuten, da ein Gewitter aufgezogen war. Nachdem das Donnern und Blitzen verschwand konnte ich im Regen 22 km im ruhigen Dauerlauf herunter spulen. Argwöhnisch beobachtet von Bambi.

Bambi

Bambi

Runalyze-Lauf 23.07.2017 22,01 km 02:28:19

 

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Trainingswochenbuch Woche 6

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Moin!
Diese Woche fiel eine schwere Entscheidung. Nach der ersten Trainingseinheit am Dienstag, die ich wie vom Polar Programm vorgegeben absolvierte, beendete ich das Programm.
Ich weiß zur Zeit nicht wo der Fehler lag, aber mit Läufen im 8 Minuten Bereich und einen Wochenschnitt von knapp 25 km sah ich mein Ziel in knapp 80 Tagen einen Marathon zu beenden in Gefahr.
Ich schätze mal, dass es nur noch darum geht heil ins Ziel zu kommen.
Ich trainiere nun nach dem Einsteiger Plan von Laufen.de
Dieser schickte mich dann auch gleich am Donnerstag für 10 km los, im DL1 Bereich, welcher nach dem Polar Programm Bereich 3 war.
Die geplante Intervall Einheit fiel aufgrund des Handballtrainings aus.
Dafür dann am Sonntag der Lange Lauf über 20 km bei schönstem Norddeutschen Regen, der bei Kilometer 19 aufhörte.
Zahlen zur Woche
1. Lauf: 00:30:02 Std. |03,93 km |7:39/km
2. Lauf: 01:05:15 Std. | 10,00 km | 6:32/km
3. Lauf: 02:09:57 Std. | 20,01 km | 6:30/km

Woche: 03:45:15 Std | 33,94 km
Juli: 11:04:53 Std | 96,19 km
2017: 61:02:06 Std |540,37 km

HSV Fan trollt den FC Bayern auf Facebook

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Der HSV Fan Simon Alexander ärgerte den großen FC Bayern München.
Der FCB postete den Wechsel von James Rodriguez an die Säbener Straße auf Facebook. Simon postete:
„Eine der besten Verpflichtungen der letzten Jahre!!! Potential und Qualität auf einmal“ 
und bekam eine Menge Likes. Doch dann änderte der HSV Fan seinen Beitrag in #nurderHSV  und blieb damit oben als beliebtester Kommentar.
Fand auch der HSV gut „Guter Spielzug“, postete er unter den Beitrag.
Der FCB nicht und löschte den Beitrag.
Aber Screenshots gibt es, wie zum Beispiel hier auf stern.de zu sehen

Trainingswochentagebuch Woche 5

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Fröruper Berge Aussichtsplattform

Woche 5 meines Trainings auf den Weg zum swb-marathon in Bremen wurde mal eben durch einen Halbmarathon erweitert.
Auch wenn es im Plan nicht vorgesehen war, so wollte ich doch wissen ob ich zumindest einen Halben laufen kann.
Nach der ersten Einheit mit 6,3 km in 45 Minuten link in der anaeroben Zone und der zweiten, lockeren, über 5,3 km in 37 Minuten link folgte dann am Sonnabend der Halbmarathon.
Nur mit einem Kaffee gestärkt, einen Isodrink im Trinkgürtel dabei, zockelte ich also los.
Allerdings nervte die 500 ml Flasche am Rücken doch so dermaßen, dass ich sie kurzerhand in meinem „Versteck“ deponierte um dann „nach ca. 60 min, wenn die erste Runde geschafft ist, zu trinken“
So der Plan. Pustekuchen!
Ich musste natürlich neue Laufwege erkunden und vergaß dabei, dass hier auf dem Dorf eben nicht an jeder Wegkreuzung eine simple Rückkehr in bekanntes Terrain möglich ist.
So nach der Hälfte der Strecke dämmerte es mir bereits: Der Weg zur Flasche ist weit!
Der „Bring mich nach Hause-Button“ meiner Polar M400 zeigte seinen Pfeil quer über die Felder vor mir. Keine Hilfe
Also: Ab in den Survival-Modus wechseln und dorthin laufen, wo man vorher war. Klappte dann auch ganz gut und nach ca. 90 min war ich dann auch auf dem Rückweg.
Mit Erreichen der 21,1 km stand ich dann auch am Ende fast direkt vor meiner Verpflegung
Die Zeit war von vorne herein Nebensache, aber den Halben kann ich schon mal durchlaufen. Passt also. link

Am Sonntag dann 100 Minuten Langer lauf, wie im Plan eben vorgesehen.
Vorher 2 Gläser Wasser und ein Schokocreme/Bananen-Toast – auch im Alter kann man noch lernen! link

Gesamt:

4x Laufen
46,32 km
5:28:12 Laufzeit

 

Keine halben Sachen – Meine Laufbilanz

Trainingsbericht Halbjahr

Gerd von Dirosports erstellte kürzlich in seinem Blog seinen Halbjahresrückblick.
Ebenso wie ich benutzt er Polar Flow.
Eine Bilanz ziehen ist eine prima Idee, denn so kann ich später mal kompakt auf das (nicht) Geschaffte zurückschauen. Ich hoffe mir ist das plumpe Nachmachen verziehen.

Meine Laufmotivation, die im Dezember 2016 plötzlich da war, nahm ich mit in das Jahr 2017.
10 Laufeinheiten mit 11,5 Stunden Aktivität und 98 km Strecke bedeuteten dann leider auch schon das Topergebnis.
Von da an ging es nämlich für die nächsten 12 Wochen kontinuierlich bergab. Schlicht und ergreifend siegte wieder einmal die Faulheit.
Nach dem absoluten Down im April steigerte ich meinen Laufumfang dann aber wieder.
Dem Tiefstwert von nur 43,1 km und grade mal 5 Einheiten im April stellen sich jetzt 92,3 km und 12 Einheiten vom Juni mutig entgegen. Die Trainingsdauer stieg von kümmerlichen 4:20 Stunden im April auf 11:14 Stunden im Juni.

Grund hierfür ist der Trainingsplan von Polar.
Dieser wird mich bis zum swb-Bremen Marathon am 1.10.2017 mindestens dreimal in der Woche nach draußen schicken.

Wie lief für euch das erste Halbjahr 2017?
Schreibt doch einfach mal wie zufrieden oder gefrustet ihr mit 2017 seid.
Was war toll und was möchtet ihr am besten vergessen?
Über Kommentare von euch freue ich mich sehr.

Trainingswochenbuch Woche 4

12345Die Woche starte am Dienstag mit einem Lauf über 40 Minuten.
10 Minuten Eintraben um die Knochen geschmeidig zu bekommen und dann 25 Minuten in der Nähe der aneroben Schwelle zockeln.
5 Minuten Cool Down zum Ausklang.

Am Donnerstag dann nur ein lockeres Joggen. Eine halbe Stunde, wobei Auf- und Abwärmen gleich blieben und der HF 3 Part auf 15 Minuten reduziert wurde.

Am Sonntag dann der Lange Lauf 1:51:43 dauerte der Lauf für knappe 16 Kilometer.
Laut Plan sollte ich nur 90 Minuten laufen, allerdings musste ich ja auch noch nach Hause kommen. Vom Gefühl her hätte ich in dem Tempo noch 5 km mehr machen können, allerdings hatte ich zu Hause vorher keinen HM angekündigt und ich wollte nicht, dass meine Frau eine Vermisstenanzeige macht.
Ich überlege in den kommenden Wochen einen vierten Trainingstag einzubauen. Eine lockere kurze Einheit mehr würde mir Sicherheit geben.

Zusammenfassung:
Dauer: 3 Stunden  2 Minuten
Distanz: 25,4 km

#bremenahead

anmeldung

Am letzten Tag der verbilligten Anmeldung habe ich den nächsten Schritt gewagt. Butter bei die Fische, wie man hier an der Küste so sagt.
Nachdem Hamburg im April und Flensburg im Juni wegen Schweinehund nicht gelaufen wurden habe ich gestern den Eddy von Eddys Laufblog überfallen und gefragt, ob er noch ne Strohmatte im Keller hätte auf der ich nächtigen könnte.
Ohne vom Stuhl zu fallen (also schätze ich mal) hat er mal so „Ja“ gesagt. Also habe ich in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag ein Dach über dem Kopf.
Das Training steht in Woche 4 und der Plan mit dem HSV Trikot durch Bremen und das Weserstadion zu laufen ist auch fest im Stammhirn verankert.
Jetzt muss ich nur noch Hin- und Rückfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ausbaldowern, mir ein Paar Marathonschuhe besorgen (nächsten Monat) und verletzungsfrei bleiben.
Ich freu mich wie Schnitzel auf Eddy, die Racebooker, auf viele nette Menschen und Bremer.