32. Flensburger Adventlauf

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-Tarp/Flensburg
11.12.2016

Schluss mit lustig!
Nach einer kurzen Nacht wegen der Firmen-Weihnachtsfeier ging es leicht angeschlagen wieder an die Förde.
9,3 km durch den Flensburger Volkspark.

Da meine Arbeitskollege sich auf die 1.9 km Strecke konzentrieren wollte war ich fast 2 Stunden vor Start im Flensburger Stadion angekommen. Die Nordic Walker zogen schon mal feine Linien in die Wege und auch zwei Arbeitskolleginnen liefen an uns vorbei.
Den Start der Sprinter, sowie den der 5,4 km Läufer, welchen auch zwei weitere Kollegen mit liefen, verfolgte ich interessiert.
Der Veranstalter kommentierte für die zahlreichen Besucher und Teilnehmer kurzweilig die ins Ziel kommenden Läufer. Man merkte mit wie viel Leidenschaft der 1. Flensburger Lauftreff bei der Sache ist.

11:35 Uhr war dann für mich der Startschuss. Ich wollte unter 60 Minuten bleiben, was angesichts der Tatsache, dass ich fast nie aus meiner Komfortzone herauskomme schon als ambitioniert anzusehen war.

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Ich mit der Startnummer 280

Auch hier waren drei KollegInnen dabei.
Der Anfang eines jeden Volkslaufes ist eher zäh. Das Tempo muss gefunden werden. Langsame müssen überholt und schnellere müssen durchgelassen werden. Die Strecke führt am Anfang oben an der Stehtribüne des Stadions statt, ist dem entsprechend schmal und durch den Regen matschig bis rutschig.
Eine kleine, sowie zwei große Runden waren zu bewältigen. Die erste Runde fühlte sich gut an, auch wenn ich ziemlich auf der Felge lief. Ich bin niemand, der permanent auf den Puls oder das Tempo achtet und sich eher an den Mitläufern orientiert.

streggeDie Strecke hatte zwei wirklich fiese Steigungen, die vor allem auf der letzten Runde wirklich nervten. Die zweite Steigung endete dann in einer Treppe, kurz bevor es zum Start/Ziel Bereich ging. Für mich schon eine extreme Belastung. Imponierend ist es für mich immer wieder, wenn einem die Leader entgegen gestürmt kommen, beziehungsweise einen Überrunden. Die Jungs und Mädels sind fast doppelt so schnell wie ich. Sehen dabei auch doppelt so gut aus. In der Mitte des Laufes hatte ich kurz Zweifel, ob ich den Lauf beenden werde. Irgendwie hatte ich einen völlig falschen Lauf-, Atem Rhythmus und hatte das Gefühl keinen Sauerstoff in die Lungen zu kriegen. Nach einem Kilometer der Qual hatte ich dann aber meine Sinne wieder sortiert und konnte mich auch Laufen lassen. Ca. 1 km vor dem Ziel kam dann ein Arbeitskollege an mir vorbei gestürmt.
Ich: „Hast du es eilig?“ Er: „Ich will es nur noch hinter mich bringen.“

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Hätte ich so unterschrieben, wenn nicht diese blöde Treppe meine Oberschenkel vom Weinen gebracht hätten. Auf der Zielgraden, die zum Glück abschüssig war, wurde nochmal der „Boah, war das easy!“-Style für die Presse gezeigt und dann war ich nach 54 Minuten im Ziel und am Ende.

280

Weiter geht es am 31.12.2016 beim Oeverseer Silvesterlauf über 11,4 km

Eventfotos von www.flensburger-lauftreff.de

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