26. Bramfelder Winterlaufserie 1. Lauf

Das Jahr geht zu Ende, das Laub der Bäume verwandelt sich von Grün über Gelb und Rot in Richtung Braun und bildet einen raschelnden Teppich auf unseren Laufwegen. Zeit also die Wintersaison zu starten. In Hamburg geschieht das für mich quasi vor der Haustür, denn die Laufgesellschaft hat sich wie immer „meinen“ Bramfelder See als Strecke ausgesucht.
Also ging es am Sonntag morgen zu Fuß zum See, wo der Triumphbogen schon den engen Startbereich zierte.
Da sich bereits im Vorfeld über 1000 Läuferinnen und Läufer angemeldet hatten gab es dieses Jahr 3 LKW und eine Halle für die Kleiderabgabe und die üblichen 2 Umkleiden je Geschlecht. Alles verlief wie üblich schnell. entspannt und reibungslos. Das Einlaufen auf der angrenzenden Tartanbahn sparte ich mir im Gegensatz zu vielen Anderen.
Da nach Nettozeit gewertet wird ist es am Start zwar kuschelig eng, aber trotzdem entspannt. Eher ich mich auf den Weg machte um meine 4 Runden zu laufen konnte ich noch ein kleines Filmchen von Start drehen. 

Traditionell am Ende des Feldes startend, musste ich den ersten Kilometer fast gehend bewältigen, da durch eine Baustellen im nahen Steilshoop sich doch ein Nadelöhr gebildet hatte. Runde 1 stand ganz im Zeichen meines Flows, wie es auf Neudeutsch heißt. Beziehungsweise die Suche nach selbigem.
Störend war, dass ich meine Polar auf Autolap gestellt hatte und die Differenz zwischen Sensor und KM-Schildchen doch ganz schön groß war. Also nicht auf das Piepen gehört, sondern immer schön  aufs Display geschaut.
Taktisch probierte ich, mich auf vor mir laufende „Rundenhasen“ zu konzentrieren. Heißt: Ich gucke wer vor mir im passenden Tempo läuft und beiße mich fest.
Klappt in der Theorie hervorragend, in der Praxis eher suboptimal. Bei KM 11,5 kam ich zufällig mit einem Mitläufer ins Gespräch. Andreas, so sein Name, hatte eine ähnliche Pace wie ich angepeilt und wir unterhielten uns über Trainings- und Marathonpläne, Motivationslöchern und den HH Marathon 2015, der sein erster werden sollte und meiner war. Andreas wurde aufgrund Magen/Darm bei KM 6 von einem Streckenposten aus dem Rennen genommen. Echt bitter. Bei KM 15 gab es nochmal Tee ohne Schuss und eine 31er Runde. Zusammen mit Andreas ging es über die Ziellinie.
2:07:12 war dann die offizielle Zeit über 20,095 m. Die Rundenzeiten waren Konstant und der Puls im Schnitt im GA2 Bereich bei 155 bpm.
Urkunde gedruckt und von Andreas verabschiedet.
Der nächste Lauf findet übrigens am Sonntag, 13. Dezember 2015 um 9:30 Uhr statt.

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